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Informationen auf der Website der Institution auf Englisch

Für viele Einrichtungen des öffentlichen Sektors ist die Website der erste Kontaktpunkt für Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen, internationale Partner und Besucher. Die Hauptsprache der Website richtet sich meist nach dem nationalen Kontext. Wichtige Informationen sollten jedoch auch auf Englisch verfügbar sein. So kommunizieren Einrichtungen klarer mit Menschen, die die Landessprache nicht sprechen, und stärken Transparenz, Zugänglichkeit von Leistungen und Vertrauen.

Für öffentliche Einrichtungen in der EU ist es oft keine freiwillige Ergänzung, sondern eine praktische Anforderung, zentrale Informationen auch auf Englisch bereitzustellen. Behörden und Institutionen stehen regelmäßig mit EU-Stellen, grenzüberschreitenden Partnern, ausländischen Einwohnern, Forschenden, Investoren, Studierenden und Nutzern aus anderen Mitgliedstaaten in Kontakt. Wenn grundlegende Informationen nur in einer Sprache vorliegen, fällt es Nutzern schwer, die Aufgabe der Einrichtung zu verstehen, den richtigen Service zu finden oder einen Verwaltungsvorgang korrekt abzuschließen.

Welche Informationen auf Englisch verfügbar sein sollten

Nicht jede Seite muss vollständig übersetzt werden. Die wichtigsten Informationen über Aufgaben, Angebote und Verfahren der Einrichtung sollten aber klar auf Englisch verfügbar sein. Welche Inhalte das sind, sollte sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren und an den Leistungen, die die Einrichtung anbietet, nicht nur an internen Annahmen.

  • Informationen über die Einrichtung

    Nutzer sollten verstehen können, was die Einrichtung macht, wofür sie zuständig ist und an wen sie sich richtet. Ein klarer Überblick auf Englisch hilft internationalen Zielgruppen schnell einzuschätzen, ob sie hier richtig sind und wie es weitergeht.

  • Öffentliche und administrative Leistungen

    Beschreibungen der wichtigsten öffentlichen Leistungen und Verwaltungsverfahren sollten auf Englisch verfügbar sein, besonders dann, wenn diese Angebote auch von Menschen genutzt werden, die keine Muttersprachler sind. Dazu gehört, wofür die Leistung gedacht ist, wer sie beantragen kann, welche Unterlagen nötig sein können und welche Fristen oder Bedingungen gelten.

  • Zugang zu Leistungen und Verfahren

    Englischsprachige Hinweise sollten erklären, wie Nutzer Leistungen online, vor Ort, per E-Mail oder telefonisch in Anspruch nehmen können. Wenn digitale Formulare oder Portale genutzt werden, sollte klar erkennbar sein, ob der gesamte Ablauf auf Englisch verfügbar ist oder ob an einer späteren Stelle Unterstützung nötig ist.

  • Kontaktdaten und Unterstützungsangebote

    Kontaktinformationen sollten leicht auffindbar und für internationale Nutzer verständlich sein. Dazu gehören allgemeine Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Standorte und, wenn möglich, der Hinweis, ob Unterstützung auf Englisch angeboten werden kann.

  • Zentrale rechtliche, fachliche oder verfahrensbezogene Informationen

    Wenn Entscheidungen, Pflichten oder Zugangsvoraussetzungen ausländische Einwohner, Organisationen oder Partner betreffen, kann eine englische Zusammenfassung Missverständnisse vermeiden und unnötige Rückfragen verringern. Nicht jedes rechtliche Dokument muss vollständig übersetzt werden. Nutzer sollten aber genug Informationen erhalten, um Zweck und praktische Folgen zu verstehen.

Warum das für Websites im öffentlichen Sektor wichtig ist

Informationen auf Englisch verbessern die Nutzbarkeit und unterstützen den gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Informationen. Das ist besonders relevant für Einrichtungen in Bildung, Gesundheit, Migration, Wirtschaftsverwaltung, Förderprogrammen, Forschung, Verkehr oder grenzüberschreitender Zusammenarbeit. In solchen Bereichen müssen Nutzer oft schnell und korrekt handeln. Sprachbarrieren führen dann leicht zu vermeidbaren Verzögerungen.

Englischsprachige Inhalte unterstützen auch die Bereitstellung von Leistungen. Wenn Nutzer die richtigen Informationen selbst finden, gehen oft weniger unvollständige Anträge ein, es entstehen weniger wiederkehrende Rückfragen und der Bedarf an zusätzlichen Erläuterungen sinkt. Das entlastet sowohl die Nutzer als auch die Mitarbeitenden.

Barrierefreiheit, DSGVO und Compliance

Englischsprachige Inhalte sollten dieselben Qualitätsstandards erfüllen wie Inhalte in der Hauptsprache.

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